Ein maritimer Wäschesack

Ich glaub, es war im Mai, als meine liebe Freundin zu Besuch war, wir zwei gemütlich über einen Designmarkt schlenderten und dabei einen Wäschesack entdeckten, der uns echt gut gefiel. Meine Freundin fragte mich, ob man das nicht auch selber nähen könnte.
Und ehrlich gesagt, sah das Ding so gar nicht schwierig aus. Also haben wir daheim meinen Stoffschrank durchwühlt und dabei den grünen Taschenstoff für den Boden und den türkis/weißen Canvasstoff zu Tage gefördert. Aber mir fehlte mal wieder ein etwas größeres Stück für innen und außen. Aber wie es der Zufall so wollte, war am Sonntag holländischer Stoffmarkt in Frankfurt und wir sind hingedüst … und haben einen supersüßen Walstoff gefunden. ;-) 
Seitdem lagen die drei Stoffe bei mir auf der Kommode, und ich hatte nicht wirklich einen Plan, wie ich das Projekt umsetzen könnte.

Als wir zwei dann aber im September spontan ein Mädelswochenende bei mir geplant haben (kann man eigentlich spontan planen???), hab ich meine Freundin gefragt, ob wir den Sack nicht zusammen nähen wollen. Macht ja auch viel mehr Spaß… so mit vielen Fragezeichen, Verschneiden, Gefluche und der Zeit im Nacken. Grins.
Denn den Samstag waren wir noch gemütlich Shoppen und für den Sonntag hatten wir halt das Projekt geplant. So nach dem Frühstück … mal gemütlich den Entwurf machen, zuschneiden, Vlies aufbügeln … Ich hatte die verrückte Idee, den Innenstoff und den Vlies abzusteppen. Das war ein echter Zeitfresser.
W
as, schon kurz vor zwölf??? Oh, jetzt müssen wir uns aber sputen.

Gegen halb drei war das gute Stück dann fertig. Und wir auch – aber sowas von. ;-) 
Und wenn ich mir den Wäschesack so anschau, denk ich mir, wir hätten eventuell als Verstärkung stabileren Vlies benutzen sollen. Immerhin ist das gute Stück ca 50cm hoch und ca 35cm breit. Aber hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer.

Euch ein schönes Wochenende,
Katrin


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